Was ist die ARGE?

Was ist die ARGE?

Sie wurde als Arbeitsgemeinschaft im Jahre 1954 auf Initiative von Generalmajor Max Sachsenheimer als Dachverband für die zahlreichen Soldaten- und Traditionsverbände in Freiburg ins Leben gerufen.

Mehr als 25 solcher Verbände waren bei der ARGE angeschlossen, deren Geschichte zum Teil bis in das 19. Jahrhundert zurück reichte. Die meisten von ihnen sind leider längst Vergangenheit, und unser Verband bewahrt deren Tradition, Geschichte und Erinnerung.

Bis in das Jahr 2004 war die Mitgliedschaft in der ARGE nur ehemaligen oder aktiven Soldaten vorbehalten. Im Zuge der Veränderungen der vorangegangenen Jahre waren Neuerungen notwendig geworden, die wir gemeinsam mit den Vertretern der Kriegsgeneration ausgearbeitet haben.

Heute ist die ARGE die ideale Gemeinschaft für alle historisch interessierten Menschen, die deren Aufgaben und Ziele bejahen.

 

Aufgaben der ARGE

  • Wir bekennen uns zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik und sind unabhängig von politischen Parteien und Religionen
  • Wir treten ein für Wahrung von Recht und Ehre unserer ehemaligen und aktiven Soldaten, sowie deren Angehörige
  • Wir unterstützen die Pflege und den Schutz des Andenkens der in Erfüllung ihrer staatsbürgerlichen Pflichten Gefallenen, sowie die Erhaltung von Kriegsgräbern und Gedenkstätten
  • Wir fördern kameradschaftliche und ideelle Anliegen unserer Mitglieder, unterstützen und koordinieren Veranstaltungen und erstellen das Mitteilungsblatt „Der Greif“ (4-mal jährlich)
  • Wir bearbeiten und beraten in militärgeschlichen Anfragen, sammeln, sichten und bewahren Archivgut auf
  • Wir fördern die Zusammenarbeit im Sinne der Völkerverständigung und pflegen Kontakte zu Organisationen ehemaliger Gegner

 

Das Verbandswappen

arge logo ohneUnsere Vorgänger setzten das Freiburger Stadtwappen mit dem Eisernen Kreuz von 1813 in Verbindung.

Das Stadtwappen steht dabei für die Gründungsstätte der Gemeinschaft, das Eiserne Kreuz für die soldatische Tradition.

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Hinweis: Es werden Bilddokumente gezeigt, die sich unter anderen mit Themen des 2. Weltkrieges beschäftigen. Dazu gehören auch Bilder oder Darstellungen, die Orden oder Symbole des nationalsozialistischen Deutschlands zeigen, namentlich Hakenkreuze, Reichskriegsflaggen u.ä.. Diese Darstellungen dienen der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Wissenschaft sowie der Forschung und stehen somit im Einklang mit den Bestimmungen der §§86 und 86a StGB. Die Arge distanziert sich ausdrücklich von der Verherrlichung derartiger Symbole, insbesondere aus der Zeit zwischen 1933 und 1945.